Geschichte

Günter Parentin betrieb in den 80er Jahren in Störmthal bei Leipzig neben dem Beruf eine der klassischen DDR-SERO-Annahmestellen, Sohn Jörg half als Kind bereits mit.
Nach der Wende 1989 eröffneten sich neue geschäftliche Möglichkeiten, Parentin wurde zum Abfuhr- und Containerdienst. Vater und Sohn fuhren die zwei LKWs, Tochter Jaquelin erledigte nebenberuflich die Buchhaltung. Der erste Unternehmensstandort befand sich auf dem Grundstück der Familie mitten im Dorf. Es gab keinen Telefonanschluss, die Nachbarn stellten tagsüber, wenn sie bei der Arbeit waren, ihr Telefon zur Verfügung.
1990 erfolgte dann die Unternehmensgründung, 1993 die Gründung der GmbH. – In Umbruchszeiten wie diesen war für Formalitäten oft keine Zeit. Der Containerdienst Günter Parentin wuchs durch den Leipziger Bauboom sehr stark. Die ganze Familie stieg nach und nach ein, alle waren mit dabei und packten an.
Neben dem Containerdienst blieb das Recycling ein wichtiges Standbein. Die erste Sortierstrecke zur Verwertung von Gewerbemüll wurde 1992 gebaut.
Als das Gewerbegebiet Störmthal begründet wurde, war die Parentin GmbH die erste Firma, die sich ansiedelte.
Gerade beim Recycling sind aufwändige und strenge Genehmigungsverfahren an der Tagesordnung. Die zuständigen Ämter und Behörden waren ausnehmend kooperativ, wirtschafts- und damit bürgerfreundlich. Nur so konnte zum Beispiel die Kleinanlieferung entstehen, die ein wichtiger Anlaufpunkt für die Bürger der Region ist.
Die Parentin GmbH ist in Spitzenzeiten Arbeitgeber für 120 Menschen. Hier haben auch Langzeitarbeitslose, Ältere und wenig qualifizierte Menschen Beschäftigung gefunden. Wer bei Parentin arbeitet, tut das gern bis zur Rente.

Die Parentin GmbH entwickelte sich mit den Marktbedingungen zu einem Unternehmen, das sich den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zur Aufgabe gemacht hat.